Es folgen die Rezensionen aller meiner Bücher, der Reihe nach.

Den Anfang macht mein Erstling

 

“Das Schicksal wollte es anders”

 

“Eine Hure liebt man nicht”

 

“Die Traumfrau”

 

“Last Minute nach Nirgendwo”

 

“Die Branche, bei der es um den Tod geht”

 

“Das Schicksal des Georg K.”

 

Wer hat die Rezensionen geschrieben? Da ist Bernd Koch, mit dem ich zusammen an einen dubiosen Verlag geraten war. Die Staatsanwaltschaft hatte damals Ermittlungen aufgenommen und obwohl wir beide nicht direkt geschädigt waren, hatte Bernd die Flinte ins Korn geworfen. Er hatte die Feder zur Seite gelegt, schade, denn er war meines Erachtens ein guter Schreiberling. Gerhard Schwarz ist ein Autor, der u.a. eine Scifi-Trilogie geschrieben hat. Ich arbeite heute noch mit Gerhard zusammen. Er ist der Senior aus unserer AOL-Autorenlounge. P. Seggebäing lebt in Spanien und schreibt Reiseberichte. Er hat alle meine Bücher gelesen und berät mich auch gegenwärtig und hoffentlich auch in Zukunft. M. Kant ist eine Kinderbuchautorin und Verena B. ist Studentin (hab vergessen, was sie studiert). Zu den beiden letzteren habe ich heute keinen Kontakt mehr. Wie man sehen kann, völlig unterschiedliche Leute. Ich habe noch mehrere Rezensionen, die ich aber nicht einstellen möchte. Nicht weil sie schlecht sind, nein, sie verraten nur zuviel vom Stoff und nehmen dem gewillten Leser die Spannung vorweg.
Neu hinzugekommen ist Peter Höft, ebenfalls Romanbuchautor, der auch Mitglied in meinem Forum ist und Linda Köberl, die eine Karriere als Autorin anstrebt und dies bestimmt auch schaffen wird: Ebenfalls Mitglied in meinem Forum. Einige Rezensionen sind auch bei AMAZON eingestellt.


Rezension „Das Schicksal wollte es anders”

Zum Inhalt: Michael Schade, ein junger Mann, lebt mit seiner Mutter allein in der DDR. Von seinem Vater, den er nicht kannte, erbt er ein Haus in der Bundesrepublik. Die Behörden lassen ihn zur Klärung seiner Erbschaftsangelegenheit in die BRD reisen. Zurückgekommen beginnt er akribisch seine Flucht in den Westen vorzubereiten.
Er ist ausgezogen um sein Glück zu machen, kommt sich aber vor, als wäre er ausgezogen um das fürchten zu lernen.
Erzählt wird die Geschichte seiner Einbürgerung, von den Problemen, die er sich stellen und von den schweren Schicksalsschlägen, die er immer wieder erdulden muss. Eine facettenreiche Geschichte, ein dramatischer Schicksalsroman, bei dem auch die Liebe nicht zu kurz kommt.

Um es gleich vorwegzunehmen, das Versprechen, was der Autor dem Leser mit dem letzten Satz gibt, wird eingehalten. Ich habe selten einen Roman gelesen, der mit so viel Gefühl und Sinneseindrücken geschrieben wurde. Parallel dazu bekommt man noch einen Einblick in das Leben der DDR, zwei Jahre vor der Wende. Dies dürfte nicht nur für den Altbundesbürger, sondern auch für die jungen Leute von heute interessant sein, denn die Ereignisse seiner Zeit geben dem Leser eine lebendige Referenz der Dinge.
Die Prämisse ist bei diesem Buch ganz klar umrissen: ergib dich nie deinem Schicksal. Der Autor zeigt, wie gnadenlos das Schicksal zuschlagen kann. Dem Held der Geschichte bleibt nichts erspart und das Schicksal weiß immer noch einen oben drauf zu setzen. Aber der Held wäre kein Held, wenn er nicht dagegen kämpfen würde. Da heißt es nicht umsonst: Er ist ausgezogen um sein Glück zu machen, kommt sich aber vor, als wäre er ausgezogen um das fürchten zu lernen. Hinzu kommt die Unverständlichkeit und Ablehnung mancher Wessis dem Helden gegenüber und das nur, weil er ihrer Meinung nach auf der falschen Seite der Grenze geboren wurde. Gekonnt hält der Autor dem Leser den Spiegel vor die Nase und so manch einer wird sich in einem der zahlreichen Charaktere wieder erkennen. Nicht umsonst schreibt er: Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen waren nicht beabsichtigt, aber es wird nicht zu vermeiden sein, dass der eine oder andere glaubt, sich wieder zu erkennen.
Ich habe selten so intensiv mit dem Helden gelacht, mich gefreut, gelitten oder geweint. Der Autor hat es drauf, das Buch interessant sein zu lassen, er lässt den Leser schmunzeln, dann wieder traurig sein und das in einer Art, die einfach schön ist. Seine Schreibweise ist flüssig. Hätte meine Zeit gereicht, ich hätte das Buch an einem Stück gelesen (und das bei immerhin 400 Seiten).
Gnadenlos räumt der Autor mit Vorurteilen auf und klärt dem Leser in seinem Buch, über die Missstände der ehemaligen DDR auf. Versäumt aber auch nicht, darzulegen, dass die BRD nicht als goldenes Gegenstück zu sehen ist.
Dieses Buch möchte ich jeden empfehlen, der eine Lektüre sucht, die informativ, spannend und zugleich aufklärend ist. Ganz besonders möchte ich es jenen ans Herz legen, die in ihren Köpfen immer noch jene berühmte Mauer haben. Wer dies Buch gelesen hat, wird schlauer sein, ihn wird ein Licht aufgehen und er wird vieles leichter und besser verstehen, was er sonst nur vom Hörensagen her kennt.

Bernd Koch Mister IRGentwer@aol.com

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Rezensionen über „Eine Hure liebt man nicht”, vom Schriftsteller Gerhard Schwarz und Autorin M. Kant.

Der Autor beschreibt das Schicksal eines jungen Mannes, den nicht unbedingt Erfolg, Strebsamkeit und Arbeitslust auszeichnen, dem jedoch Geld und Luxus nahezu alles bedeuten. Dabei kommen ihm sein Aussehen und seine Umgangsformen zu Gute. Er ist ein Typ, den Frauen mögen. Warum also diesen Umstand nicht ausnützen?
Thomas Bauer spielt mit Gefühlen und mit Frauen ohne dabei Skrupel zu empfinden, so lange nur die Kasse stimmt. Er gerät an eine einschlägige Agentur, die ihn an Kundinnen vermittelt, deren nicht immer ganz alltägliche Wünsche er zu erfüllen hat.
Liebe? Ein Wort, das für ihn lange ein Fremdwort ist. Der Roman schildert das Milieu der Edelprostitution auf eine sehr anschauliche Weise. Der Roman blickt aber auch hinter die Fassaden des Äußeren und lässt tief in die Seelen blicken. Man erkennt, dass der Glanz und der Glamour der Halbwelt nicht das erstrebenswerte Leben ist, das Erfüllung und Glück bereit hält. Unerfüllte Sehnsüchte, Heimlich-keiten und Lügen sind Gefahren, die auch echte Gefühle unerfüllt bleiben lassen.
Der Roman zeigt auf anschauliche Weise die Zwielichtigkeit der Gesellschaft, zeigt die doppelbödige Moral auf und er warnt davor, Menschen vorschnell zu verurteilen, nur weil sie vielleicht anders sind als man selbst. Manchmal ist man geneigt, zu glauben, dass man Schattierungen der eigenen geheimen Wünsche und Sehnsüchte sieht. Der Roman will zeigen, dass Vorurteile keine Hilfe sind und dass der Finger, mit dem man selbstgerecht auf den anderen zeigt, nicht selten auch töten kann.

Ich habe das Buch mit großem Interesse gelesen. Beim Lesen sind mir natürlich Dinge durch den Kopf gegangen und aufgefallen, die ich hier besprechen möchte. Das Thema finde ich realistisch und zeitnah.
G. Schwarz gerhschwarz@aol.com

 

Inhaltsangabe: Es war eigentlich nur ein kleiner Kalkulationsfehler, der Thomas Bauer unterlaufen war. Dennoch waren die finanziellen Folgen für die Firma, bei der er angestellt war, enorm. Seine Entlassung kam deshalb nicht überraschend. Für Thomas stand aber damit auch fest, nun erst einmal mit "körperlicher Arbeit" seinen Unterhalt verdienen zu wollen.
Seine Überlegung, dass in einer Stadt wie Frankfurt sicherlich genügend einsame Frauenherzen sich nach ein wenig Zuwendung sehnen, stellte sich als richtig heraus, wie die ersten Reaktionen auf seine Annonce zeigt...
Doch alles ändert sich, als sich eine seiner Kundinnen als ebenso attraktiv wie wohlhabend entpuppt. Thomas versucht nun alles auf eine Karte zu setzen, um einer gesicherten Zukunft entgegensehen zu können...
Der Autor läßt den Charakter seines Protagonisten, in laufe der Story immer mehr verändern, logischer Weise wird er professioneller und abgebrühter. Die Beschreibung dieser Stufenweisen Entwicklung ist dem Autor sehr gut gelungen, es ist nachvollziehbar. Der Aufstieg in die sogenannten höheren Kreise ist real beschrieben. Die dazu notwendigen Ereignisse und deren Verquickung sind gut durchdacht.
Die Beschreibung der erotischen Szenen ist dem Autor gut gelungen. Sie sind mal einfühlsam, mal heftig und ohne viele Details beschrieben, wirken deshalb anregend und erotisch.
Für mich ist das Buch keine Liebesgeschichte, wie ich vorher bei dem Titel vermutete, sondern eher sozialkritisch. Man spürt beim Lesen eher einen gesellschaftskritischen Aspekt. Heute weiß ich, dass das die Intention des Autors war.
Sehr ausführlich wird beschrieben, wie der Protagonist über die "feine" Gesellschaft denkt und wie sie ihn letztlich nur noch anekelt. Er strebt die ganze Zeit nach etwas, was er eigentlich gar nicht will, die Macht des Geldes ist sein Antrieb. Hier hatte ich vermutet, dass der Protagonist die Sinnlosigkeit seiner Situation erkennt und mit diesem Bewusstsein das sinkende Schiff verlässt. In diesem Moment wird dem Leser bewusst, dass Thomas zum Scheitern verurteilt ist! Wie letztendlich die Geschichte auffliegt, finde ich gut, da hat sich der Autor was originelles einfallen lassen. Der Absatz über die Gesellschaftskritik hat mir sprachlich sehr gut gefallen. Der Autor bringt die Dinge kurz und prägnant auf den Punkt und sagt viel aus damit.
Insgesamt ist die Geschichte recht originell.
Formale Aspekte:
Der Sprachstil ist flüssig, anschaulich, abwechslungsreich und liest sich deshalb sehr gut, was für mich persönlich sehr wichtig ist, man ist sofort in der Geschichte drin und muss sich nicht erst einlesen. Füllwörter werden nur in einem gesunden Maße benutzt. Auffällig ist auch, dass die Sprache oft sehr bildlich ist, was ich schön finde. Die Beschreibung der Orte, Handlungen etc. sind genau und gelungen. Ich bewundere Menschen, wie den Autor, Peter Ternes, die einen Wust von Gedanken so sortieren können, das am Ende ein Buch entsteht. Das war schon immer ein Traum von mir, aber am Ende ist es bei dem Wirrwarr von Gedanken geblieben.
Der Vollständigkeit halber möchte ich aber noch anfügen, dass das Buch für Jugendliche unter 16 Jahren nicht geeignet scheint.

M.Kant

Eine Rezension einmal anders, geschrieben vom Autor Peter Seggebäin, der bei den Reisenberichten zu Hause ist

Ja, Peter, ich weiß gar nicht, was ich zu deinem Huren Roman sagen soll. Wenn man Dich so kennt, kann man sich gar nicht vorstellen, das dieser Peter Ternes mit dem Autor Peter Ternes identisch ist. Ich meine, das ist sicherlich ein Trivialroman, gut geschriebene Unterhaltung, ein Bericht aus einem besonderen Milieu, interessant, glaubhaft und gekonnt geschrieben, schlüssige, nicht an den Haaren herbei gezogene Handlung, sehr gut geschriebene Dialoge. Ein Buch, dass sich einfach so weg liest. Es kommt ganz selten vor, dass ich mich mal am Tage in eine Ecke oder einen Sessel verkrümele und nur lese. Dann muss es schon ein ganz besonderes Buch sein. Aber ich merke, wenn mich ein Buch interessiert, wie Deins, und es zudem gut lesbar, weil gut geschrieben ist, dann kann ich wohl auch sehr schnell lesen. Endlich mal etwas, was einen wieder ein bißchen geistig fordert.

Wie hast Du Dir das alles zurecht gelegt? Musst doch viel drüber gelesen oder recherchiert haben. Das kann doch kein reines Phantasieprodukt sein! Ich weiß gar nicht, ob ich so etwas schreiben könnte. Aber vielleicht muss man nur mal ein Ideengerüst haben und darauf los schreiben, dann entwickelt sich das vielleicht so nach und nach. Oder sehe ich das falsch?

Ich bin erstaunt, was in Dir steckt, zu welchen Stories Du fähig bist. Wie die eine Dame schrieb, aus einem Knäuel von Gedanken bist Du in der Lage ein geordnetes, strukturiertes Buch eine schlüssige Erzählung zu machen, Hut ab.

Peter Seggebäing   peter.seggebaeing@gmx.de

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Die Traumfrau”

Ich kenne den Autor zwar nicht persönlich, aber ich denke, das Buch ist sehr autobiographisch, irgendwie habe ich das Gefühl, den Autor besser kennen gelernt zu haben, zumal er das ja selber sagt: Textstelle im Buch „Ich denke, dass ein Buch über seinen Autor sehr viel preis gibt. Wenn man das Buch sorgsam liest, weiß man auch etwas über seinen Schöpfer“... „Ich dagegen bemühe mich immer so zu schreiben, wie das Leben es diktiert. Keine Phantastereien, keine Märchen.” So schätze ich den Autor, Peter Ternes auch ein, außerdem gewinnt der Leser einen Eindruck über die Arbeit eines Schriftstellers.

Die Geschichte fängt sofort mit einem Dialog an, diese Einleitung finde ich sehr gut. Durch die Gedanken von Martin Bunge bekommt man sofort alle wichtigen Informationen über ihn, seinen Beruf, seinen Familienstand und den Grund der Reise. Das Ganze ist in sich sehr schlüssig und ist dem Autor sehr gut gelungen. Die Hauptfiguren des Romans treten sofort in Erscheinung. Man merkt hier sehr deutlich, dass das Schreiben seine Passion ist.

Der Aufbau der Geschichte ist dem Autor gut gelungen, er arbeiten Details ein, die hinterher wichtig werden und auch eine gewisse Spannung vermitteln. Es ist eine gute Idee für die Machart einer Liebesgeschichte: real passiert nichts, in Gedanken sind beide schon viel weiter, nur durch äußere Umstände und Hindernisse passiert nichts. Das hebt ungemein die Spannung und belebt die Geschichte, außerdem hat Peter Ternes wieder einmal gezeigt, dass er neben seiner Sachlichkeit Gefühle sehr gut beschreiben kann und dies auch sehr erotisch. Das finde ich wichtig, sonst wirkt es platt. Auch das klassische Verhaltensmuster der Beiden „was sich neckt, das liebt sich“ ist hier sehr passend gewählt.

Neben der eigentlichen Geschichte kommt der Leser parallel noch in den Genus, nach Mallorca versetzt zu werden. Man merkt, das der Autor Mallorca gut kennt, das ist ein Unterschied zur bloßen Recherche. Die Unternehmungen mit Ute sind gut beschrieben. Auch hierbei nutzen der Autor die Gelegenheit, Martin zu charakterisieren: er ist eine Art Einheimischer, großmütig, ruhig und zufrieden mit einer sozialen Einstellung. Auf den Touren der beiden werden viele Informationen über Mallorca gegeben, das lockert die Geschichte gut auf. Das Buch würde sich durchaus als Reiseführer eignen.

Besonders gelungen finde ich die Gedankengänge der beiden zur gleichen Zeit über dieselben Dinge. Die Gedanken der beiden über sich, ihre Partner und ihre Zukunft, wie jeder den anderen sieht. Auch die Verhaltensweisen lassen die Geschichte aufleben: Streit, den anderen eifersüchtig machen, Träume, sexuelle Phantasien, Selbstkritik. Das bringt den Leser sofort weiter. Es ist eine Liebesgeschichte, die durch ihre Unterschwelligkeit lebt. Dadurch wird der Spannungsbogen gespannt, denn man weiß quasi bis zum Schluss nicht, wie es ausgeht. Es ist eine wunderschöne Geschichte, die vom Thema her und sprachlich absolut überzeugend ist, sie ist so aus dem Leben gegriffen, dass sich auch Mann dafür begeistern kann.

Bernd Koch

Bestsellerautor Martin Bunge entflieht mittels Flugzeug nach Mallorca, um dort in Ruhe seinen Roman fertig zu stellen. Schon auf dem Hinflug trifft er auf eine Frau, die der Traumfrau in seinen Büchern aufs Haar gleicht...und das nicht nur äußerlich sondern auch im Wesen. Als wäre es Schicksal bezieht Ute das Appartement neben ihm und die beiden kommen sich näher. Aber trotz gegenseitiger Sympathie lehnt Ute jegliche körperliche Annäherung ab. So bleibt die Beziehung platonisch, aber nichts desto trotz verlieben sich die beiden ineinander und verleben wunderschöne Tage auf der Insel. Bis Ute eines Tages abreist und Martin ohne Erklärung zurücklässt. Als er wieder in seiner Heimatstadt Berlin eintrifft, erwartet ihn eine Überraschung...und wenig später eine Email, die nur 3 Worte enthält, aber Martin seinem Ziel ein Stück näher bringt.

Das Buch Die Traumfrau hat zu meiner diesjährigen Urlaubslektüre gehört und ich hab es an einem einzigen Tag ausgelesen. Die Geschichte ist von der ersten bis zu letzten Seite spannend und der Autor schafft es gekonnt, die Frage nach einem Happy End bis zum Schluss offen zu lassen, so das man das Buch keine Minute aus der Hand legen will. Der Roman liest sich sehr flüssig und man hat das Gefühl, die Personen vor sich zu sehen...ja, sie werden richtiggehend lebendig. Was mir besonders gefällt, sind die Perspektivenwechsel, denn so hat man die Möglichkeit, das Geschehen von Martins und dann wieder von Utes Seite zu betrachten. Die Beschreibung von Gefühlen, Stimmung und Erotik ist sehr gut gelungen, so dass man sich mit den beiden Protagonisten problemlos identifizieren kann. Außerdem bekommt man einen tollen Einblick in das Inselleben von Mallorca sowie auch in das Leben eines Autors, welches Martin durch seine Erzählungen gewährt.

In einem Satz: Die Traumfrau ist eine wunderschöne, moderne Liebesgeschichte ...für Frau UND Mann geeignet!!!

Linda K. (bei AMAZON geklaut)

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„Last Minute nach Nirgendwo”, ein Karibikurlaub wird zum Horrortrip durch den Dschungel, der erste Thriller von Peter Ternes.

Mit seinem Erstling, den ich hier schon besprochen habe, hatte der Autor Peter Ternes einen dramatischen Schicksalsroman geschaffen, bei dem auch die Liebe nicht zu kurz kam. Zwischenzeitlich habe ich alle Bücher des Autors gelesen, als Testleser auch seinen 5. Roman, der demnächst erscheinen soll. Wenn man mich fragt, was den Autor und seine Bücher auszeichnen, muss ich nicht lange überlegen. Eine klare Sprache und eine gute Ausdrucksweise. Gerade dieser Schicksalsroman liest sich sehr angenehm und man hat Schwierigkeiten, das Buch aus der Hand zu legen. Und das setzt sich bei seinen anderen Büchern fort. Man erkennt immer wieder den Autor und eins zeichnet seine Bücher noch aus, was sie unverwechselbar machen. Ein Schuss Erotik, eine Prise Sexappeal. Und das, ohne aufdringlich zu wirken. Mir ist bekannt, dass einmal eine Leserin zu dem Autor gesagt hat: „Die Sexszenen sind erotisch und anregend.” Und so ist es nicht weiter verwunderlich, wenn wir genau das auch in seinem ersten Triller wieder finden. Ein völlig ungleiches Paar, dass sich nach Jahren durch Zufall in der Abflughalle zu ihrem Urlaubsort, wieder erkennen, werden in der Karibik entführt (Anlehnung Fall Wallert und der Fall der deutschen Touristen, die in der Sahara entführt wurden). Sie können sich befreien und müssen aus der Situation heraus die Flucht durch den Dschungel antreten. Schnell stellt sich heraus, dass die Flucht zum Horrortrip durch die grüne Hölle wird. Als ehemaliger Elitesoldat, hat der Held mit dem Gang durch den Urwald weniger Probleme. Gehemmt wird er durch das Großstadtpüppchen an seiner Seite, dessen bisherige Beschäftigung darin bestand, dass Leben ihres millionenschweren Gatten zu organisieren. Wo seine Talente im finden von Wasser und Nahrung liegen, liegen ihre im Veranstalten von Partys und Empfängen. Denkbar ungeeignet in ihrer Ausstattung beginnen sie ihre Flucht und müssen alsbald feststellen, dass es alles andere als ein Zuckerschlecken wird. Giftschlangen, Vogelspinnen und reißende Wasserläufe queren ihren Weg. Als ehemaliger Elitesoldat bringt der Autor sein Wissen in das Buch ein und schildert sehr anschaulich die Überlebensmaßnahmen im Dschungel. Der Leser wird so manches mal einen Aha-Effekt haben und er wird sich fragen, ob das so möglich ist. Eins kann ich hier vorweg nehmen, ohne zu viel zu verraten: es ist möglich. Alles in allem ein sehr gutes Buch. Der Autor hat es drauf, die Spannung zum Ende eines jeden Kapitels (während der Flucht) so hochzutreiben, dass man das Buch einfach nicht aus der Hand legen kann. Und Peter Ternes wäre nicht Peter Ternes, wenn er auch in diesem Buch nicht jenen Schuss Erotik hineingeschrieben hätte und so wird aus diesem spannenden Triller eine wunderschöne Liebesgeschichte.

Bernd Koch

Man nehme einen ehemaligen NVA-Elitesoldaten und eine hübsche Millionärsgattin, stecke die beiden in ein Flugzeug und schicke das ungleiche Paar in einen Last Minute-Urlaub auf die Dominikanische Republik. Allein das sorgt schon mal für interessante Lesestunden. Wenn dann die beiden auch noch von Banditen entführt werden, wird es spannend. Und richtig fesselnd wird Peter Ternes Dschungel-Abenteuer, als Uwe und Christina, die sich von früher her kennen, aber seit langem aus den Augen verloren hatten, fliehen können, sich nun durch die Grüne Hölle des Urwaldes schlagen müssen - und sich dabei Schlangen, Vogelspinnen und manch anderem Problem gegenüber sehen. Ich empfehle dieses Buch allen, die eine gut erzählte und recherchierte Urlaubslektüre suchen, vielleicht für ihren eigenen Last Minute-Trip...

Peter Höft

Die Hauptfigur trifft zufällig auf eine Bekannte. Beide fliegen in die Karibik und werden dort entführt. Der geplante Urlaub entwickelt sich zu einem Überlebenskampf, bei dem es viele Gegner gibt. Denn nicht nur die Entführer stellen eine Gefahr dar, sondern auch die "grüne Hölle" gefährden die Flucht. Und natürlich sind auch Emotionen im Spiel.
Ein Autor, der sein Handwerk versteht. Eine einfache Sprache und ein Stil, der zügig zu lesen ist! Der Autor schafft es, seinen Figuren Leben einzuhauchen, zieht den Leser von einem Konflikt in den nächsten und man hat das Gefühl, stiller Beobachter sein zu dürfen. Ein gelungener Roman, den ich nur empfehlen kann.

Unbekannt, bei AMAZON geklaut :o)

Spannender Dschungeltrip *****

Uwe Berger, ein ehemaliger Elitesoldat, trifft auf dem Airport zu seinem Flug in die Karibik Christina Schmidt, eine frühere Studienkollegin und nunmehr verwöhnte Millionärsgattin wieder. Das Schicksal will es so, dass beide im selben Hotel einchecken und so verbringen sie einige Zeit miteinander. Da die beiden Charaktere grundverschieden sind, kommt es immer wieder zu kleineren Reibereien. Die jedoch plötzlich zur Nebensache werden, als Uwe und Christina von Banditen entführt und in den Dschungel verschleppt werden. Als es Uwe gelingt, mit Christina zu fliehen, beginnt für beide erst das eigentliche Abenteuer. Schlangen, Vogelspinnen, reißende Flüsse und katastrophale Unwetter verwandeln die erlösende Flucht in einen Trip durch die Hölle.

Das Buch beginnt mit einer schönen Beschreibung der Dominikanischen Republik und weckt für das Publikum, welches bereits die Schönheiten dieser Insel kennen lernen durfte, sicher unvergessliche Erinnerungen. Was mich persönlich sehr beeindruckt hat, waren die Erlebnisse, welche die beiden Protagonisten im karibischen Regenwald durchstehen mussten.

Die Verwandlung, die in Christina vorging, während sie ihr Leben in die fähigen Hände von Uwe legte. Und letztendlich die Techniken, welche den Beiden das Überleben erst möglich machten. Erstaunliches Wissen, das der Autor durch seine Ausbildung als Elitesoldat genossen hat, machten das Buch zu dem was es ist…

 

…ein packender Thriller, der zeigt, dass Urlaubsidylle niemals selbstverständlich ist!

Linda K.

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Die Branche, bei der es um den Tod geht”, ein Südseesegeltörn entwickelt sich zum Alptraum auf hoher See, der zweite Thriller des Prerower Autors, Peter Ternes.

Ein eher ruhiger und unscheinbarer Computerspezialist zieht einen wohlhabenden Geschäftsmann in letzter Sekunde aus seinem sinkenden Auto. Zum Dank wird er zu einem lange geplanten Segeltörn ins Südchinesische Meer eingeladen. Voller Euphorie macht sich die illustre Gesellschaft auf den Weg. Ein fataler Fehler, wie sich bald darauf herausstellen sollte, denn das moderne Piratentum möchte am Reichtum der deutschen Touristen teilhaben. Der Segeltörn entwickelt sich zum Alptraum auf hoher See, es beginnt ein dramatischer Wettlauf um Leben und Tod.

Wenn man mich fragt, was den Autor und seine Bücher auszeichnen, muss ich nicht lange überlegen. Eine klare Sprache und eine gute Ausdrucksweise.

Gerade dieser Roman liest sich sehr angenehm und man hat Schwierigkeiten, das Buch aus der Hand zu legen. Der Stoff ist originell und wirkt authentisch, die Handlung wird spannend erzählt und der Leser kommt nie in Versuchung ein paar Zeilen zu überschlagen. Die handelnden Personen werden konsequent und nicht zu langatmig charakterisiert. Wenn ich Zeit zum lesen hatte, ging es eigentlich ganz zügig von der Hand, dass lag mit Sicherheit daran, dass der Autor es verstehst, die Spannung durchweg aufrecht zu erhalten. Dadurch dass er nichts von der Handlung vorwegnimmst, ist das Buch wirklich schwer aus der Hand zu legen. Es macht neugierig auf den weiteren Verlauf. Das Buch ist in zwei Teilen geschrieben worden und ich persönlich fand den zweiten Teil noch besser als den ersten. Das liegt daran, dass der Antagonistin eine ganz besonders hinterlistige und smarte Rolle zukommt. Der erste Teil ist jedoch genauso spannend und unberechenbar geschrieben. Das Buch hat sich wie ein Krimi gelesen, kein Wunder, hat der Autor doch wieder seine Kenntnisse als ehemaliger Elitesoldat mit eingebracht. Der Stil des Autors setzt sich bei seinen anderen Büchern fort. Man erkennt immer wieder den Autor und eins zeichnet seine Bücher noch aus, was sie unverwechselbar machen. Ein Schuss Erotik, eine Prise Sexappeal. Ohne jedoch aufdringlich zu wirken.

Und Peter Ternes wäre nicht Peter Ternes, wenn er auch in diesem Buch nicht jenen Schuss Erotik hineingeschrieben hätte.

Verena B. 

  Segeltörn in die Hölle *****

Gerd Flippe, Computerspezialist und ehemaliger Kampfschwimmer, rettet einem Industriemagnaten das Leben und erhält zum Dank eine Einladung zu einem Segeltörn im Chinesischen Meer. Sonnenbaden und Partys bestimmen den Tagesablauf - der je durch das moderne Piratentum unterbrochen wird. Ein Kampf um Leben und Tod treibt die Protagonisten zu Höchstleistungen, bevor die Geschichte im zweiten Teil eine unvorhergesehene Wende nimmt…

Mir hat das Buch ausgesprochen gut gefallen, da die Spannung ständig aufrechterhalten wird und sich wie ein roter Faden durch das Buch zieht. Es entstehen immer wieder unvorhersehbare Konflikte, denen unmittelbare Lösungen folgen. Und kaum hat man durchgeatmet, treten bereits neue Wendungen im Geschehen ein. Natürlich kommt auch die Erotik nicht zu kurz, die vor allem den zweiten Teil des Romans zu dem macht was er ist…

…ein spannender Thriller, der zeigt, dass das Schicksal manchmal seltsamer Wege geht! 

Linda K.

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Das Schicksal des Georg K.”

Peter Ternes Roman "Das Schicksal des Georg K.", kürzlich im Engelsdorfer Verlag, Leipzig erschienen, ist das erste Buch des Autors, das ich gelesen habe. Es ist ein sozialkritischer Roman, der aber so interessant und fesselnd geschrieben ist, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen mochte. Ich wünsche dem Autor, dass ein TV-Sender darauf aufmerksam wird und das Buch verfilmt.
Peter Höft

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