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Brauche ich eine schriftstellerische Bildung wenn ich schreiben möchte? Mehrfach wurde behauptet, dass man als angehender Schriftsteller sich nicht in Normen pressen lassen möchte, so wie andere sie interpretieren. Auch ich gehörte zu den vielabgesagten und habe mich damals gefragt, woran das wohl liegen wird. Ich hatte mich dann entschlossen eine Autorenschule zu absolvieren. Später, während meiner Mentortätigkeit, musste ich immer Wiedersprüche junger Autoren hören, die die von mir interpretierten Regeln einfach nicht akzeptieren wollten. Jene, die der Meinung sind, dass sie sich nicht an Vorgaben und Regeln halten brauchen, möchte ich mal nachfolgenden Zeitungsartikel ans Herz legen. (Ich glaube der Artikel stammt aus dem Stern, bin mir aber nicht mehr sicher). Eins aber noch vorweg: jeder möge selber entscheiden, ob er sich irgendwelche Richtlinien verinnerlichen möchte oder nicht. Ich hab es getan, aber es gibt wahrscheinlich tausende, die das nicht für nötig halten und trotzdem gute Bücher schreiben.
Selbst für das Schreiben von Groschenromanen ist ein Fundament an sehr soliden und stilistischen Kenntnissen erforderlich, vor allem aber muss man erst einmal wissen, wie eine spannende Story aufgebaut wird. Man kann nicht den zweiten Schritt vor dem ersten tun - das geht immer schief. |
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